Licht ins dunkle Tal
Solarlampen für Hochlanddörfer in Papua-Neuguinea
Liebe Freunde des Solarprojekts,
viele Dinge des alltäglichen Lebens, wie sauberes Wasser,
Nahrung, ein Zuhause oder elektrisches Licht, stehen uns
scheinbar grenzenlos zur Verfügung. Es sind keine Luxusgüter,
auch wenn wir inzwischen wissen, wie kostbar und begrenzt
diese Güter und Gaben sind und wie notwendig es ist, bewusster
mit ihnen umzugehen. Doch jeder von uns kann sie in
Anspruch nehmen, wann immer wir es möchten. Wir wissen,
dass dies nicht überall auf der Welt so ist. Schon unmittelbar
vor unserer eigenen Haustür vermissen Abertausende von
Menschen das Lebensnotwendige.
Im Januar 2006 konnte ich die Evangelisch-Lutherische Kirche in Papua-Neuguinea besuchen. Vieles von der Härte des Lebens in jenem fernen Land wird mir unvergesslich bleiben. Hoch achte ich jene Missionare der Leipziger Mission, Frauen und Männer, die dieses Leben teilen. Über die Jahrzehnte ist in diesem Südseestaat durch die treue Verkündigung des Evangeliums von Jesus Christus und ein überzeugendes Leben der Christen eine lebendige Kirche gewachsen. Das befreiende und ermutigende Wort von Gottes Liebe hat das Leben der Menschen vielfältig zum Guten verändert. Viele Bilder aus den rußgeschwärzten und raucherfüllten Hütten der Familien in den armen Bergdörfern habe ich nicht vergessen.
Begabte Ingenieure haben ein einfaches und robustes Solarlampensystem für jene Regionen entwickelt, das mit 65 Euro bezahlbar ist. Was kann es besseres geben, als das vom Schöpfer geschenkte Sonnenlicht zu nutzen und in Licht zu verwandeln. Licht gehört zum Leben, es eröffnet Leben. Menschen in Papua-Neuguinea werden diese Lampen aus Bauteilen selbst herstellen und später warten. Ich möchte Sie ganz herzlich bitten, das Solarprojekt „Licht ins dunkle Tal – Solarleuchten für Papua-Neuguinea“ mit phantasievollen Aktionen, Gebeten und Geldspenden zu unterstützen.
Begeistern Sie andere in Schulen und Kindergärten, in den Gemeindekreisen Ihrer Kirchgemeinde. Nehmen Sie die Aktion zum Anlass, Gottesdienste zu feiern, die die Kinder Gottes in Papua-Neuguinea und weltweit einbeziehen. Teilen wir mit anderen, so werden wir selbst Beschenkte sein!
Ihr
Jochen Bohl
Landesbischof und Schirmherr des Solarprojekts
Kontakt
Ev.-Luth. Missionswerk Leipzig
Papua-Neuguinea-Referat
Pfarrer Hans-Georg Tannhäuser
Paul-List-Str. 19 • 04103 Leipzig
Telefon: 0341 99 40 644
Hans-Georg.Tannhaeuser@lmw-mission.de